Christian Benne (European Literature and Intellectual History, Kopenhagen)

"Filling the Void. Minimal and Maximal Self in Philosophy and Literature"
29.10.2018

Ort: Bibliothek des Internationalen Kollegs Morphomata, Weyertal 59 (Rückgebäude, 3. Etage), 50937 Köln

Zeit: 18.00 Uhr

Kontakt: Karena Weduwen
(karena.weduwen[at]uni-koeln.de)
 

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Vortragssprache: Englisch

Das Schließen der Lücke. 'Minimal' und 'maximal self' in Philosophie und Literatur

In diesem Vortrag werden gegenwärtige Ansätze im Bereich der Philosophie und Literatur miteinander verglichen, die nach dem behaupteten Tod des Subjekts den Versuch unternehmen, bestimmte Aspekte des Selbst zu wahren. Während die Philosophie sich für gewöhnlich für eine Version des minimal self entscheidet, weisen im Gegensatz dazu einige der auffälligsten literarischen Trends in Richtung einer Maximalisierung des Selbst. Vor dem Hintergrund der jüngsten Erfolge auf dem Gebiet autofiktionaler Literatur werde ich argumentieren, dass beide Perspektiven notwendig sind, um zu verstehen, wie die Lücke geschlossen werden kann, die das starke Subjekt hinterlassen hat.

Respondenz: Nacim Ghanbari (Siegen)

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Christian Benne (Kopenhagen): "Filling the Void. Minimal and Maximal Self in Philosophy and Literature"

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