Adrian Robanus

Veranstaltungsmanagement
Germanistik, Geschichte
Wiss. Mitarbeiter

adrian.robanus[at]uni-koeln.de

+49 (0)221 470-6305

Vita

Geboren 1988. Magisterstudium der Germanistik und Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der University of Cambridge. Erasmus-Dozentur in Bologna (2014). Promotionsstipendium der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanitites Cologne (2014–2017). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und Literatur I der Universität zu Köln (2017–2018). Seit November 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Kolleg Morphomata. 2019 Promotion zum Thema „Romantiere. Zoopoetik bei Wieland und Wezel.“ Note: summa cum laude.

https://uni-koln.academia.edu/AdrianRobanus

https://akademische-archive.de/portraets/dr-adrian-robanus/

Forschungsschwerpunkte

Aufklärung; Romangeschichte; Literatur und Institution; Cultural and Literary Animal Studies; Wissenschaftsgeschichte der Germanistik; Theoriegeschichte; Biografietheorie; Gegenwartslyrik.

Autoren: Johann Michael von Loën; Jean-Jacques Rousseau; Christoph Martin Wieland; Johann Karl Wezel; Johann Wolfgang von Goethe; Jean Paul; Herman Melville; Wilhelm Raabe.

 

Publikationen (Auswahl)

MONOGRAPHIE IN VORBEREITUNG

Romantiere. Zoopoetik bei Wieland und Wezel. Berlin 2020.

HERAUSGEBERSCHAFT

(mit Günter Blamberger und Rüdiger Görner) Biography – a Play? Poetologische Experimente mit einer Gattung ohne Poetik. Paderborn 2020.

AUFSÄTZE

The Witcher 3 – Biografiexperimente im Computerspiel. In: Günter Blamberger / Rüdiger Görner / Adrian Robanus (Hg.): Biography – a Play? Poetologische Experimente mit einer Gattung ohne Poetik. Paderborn 2020, 337–360.

Der Goldne Spiegel: Zoopolitik und ‚gehorsame Handlungsmacht‘ im Staatsroman. In: Seminar. A Journal of Germanic Studies 56/2 (2020), 92–108. (peer-reviewed)

Kapitel 73: Stubb and Flask kill a Right Whale; and Then Have a Talk over Him. Aberglaube, Seemannsgarn, Geschichtsphilosophie. In: Neue Rundschau 130/1 (2019), 256-264.

„Vernunftähnliches“ oder „unendliche Kluft“? Die anthropologische Differenz in „Dichtung und Wahrheit“, „Satyros“, „Metamorphose der Tiere“ und „Wahlverwandtschaften“. In: Goethe-Jahrbuch (2016), 23–30.  

Stillen – frühkindliche Diät – Fleischkonsum. Die Konstruktion natürlicher Ernährung in „Emile oder Über die Erziehung“. In: Elisabeth Hollerweger/Anna Stemmann (Hg.): Narrative Delikatessen. Kulturelle Dimensionen von Ernährung. Siegen 2015, 201–212.

AUFSÄTZE IN VORBEREITUNG

In der Weltesche verklettert. Die Konkurrenz von Bildungsnarrativ und Populärdarwinismus als ungleichzeitige Gleichzeitigkeit in den Akten des Vogelsangs. In: Alexander Kling / Jana Schuster (Hg.): Zeiten der Materie. Verflechtungen temporaler Existenzweisen in Wissenschaft und Literatur. Hannover 2021.

Erzählte Institutionenreform im frühaufklärerischen Staatsroman. Johann Michael von Loëns Der redliche Mann am Hofe. In: Philipp Hubmann / Thorben Päthe (Hg.): Anstalten machen. Der literarische Institutionendiskurs seit der Aufklärung. Göttingen 2021.

„Leben heißt beobachten“ – literarische Ethologie in Marcel Beyers Kaltenburg.

Erlesener Wahnsinn. Lektüre und Biografie in Jean Pauls Titan (1800–1803).

REZENSIONEN

Wolfgang Hottner: Kristallisationen, Ästhetik und Poetik des Anorganischen im späten 18. Jahrhundert, Göttingen, 2020, 278 Seiten. In: Weimarer Beiträge 66/3 (2020), 470–474.

Physik und Literatur im 20. Jahrhundert: Ein wissensgeschichtliches Panorama. In: IASLonline, http://www.iaslonline.de/index.php?vorgang_id=4102 (Clemens Özelt: Literatur im Jahrhundert der Physik. Geschichte und Funktion interaktiver Gattungen (1900-1975). Göttingen 2018).

„Unarten“ bei Kleist. Gattungsverhandlungen im diskursiven Kontext. In: Kleist-Jahrbuch 2019, 381–386. (Andrea Allerkamp, Matthias Preuss und Sebastian Schönbeck (Hg.), Unarten. Kleist und das Gesetz der Gattung. Bielefeld 2019.)

Zesens zweihörniges Einhorn und Gotthelfs schreibende Kuh. Lena Kugler, Aline Steinbrecher und Clemens Wischermann geben literarische und historische Quellen zur Tiergeschichte heraus. In: literaturkritik.de, https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=24309. (Lena Kugler / Aline Steinbrecher / Clemens Wischermann (Hg.): Tiere und Geschichte. Band 2: Literarische und historische Quellen einer „Animate History“. Stuttgart 2017.)

Yvonne Wübben, Büchners „Lenz“. Geschichte eines Falls. In: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 40/2 (2017), 189–190. (Yvonne Wübben: Büchners „Lenz“. Geschichte eines Falls. Konstanz 2016.)

Die Ermutigung, „falsch lesen, falsch leben zu dürfen.“ Kleists alternative Anthropologie? Über: Tim Müller, Der souveräne Mensch. Die Anthropologie Heinrich von Kleists. In: Kleist-Jahrbuch 2014, 199–204. (Tim Müller: Der souveräne Mensch. Die Anthropologie Heinrich von Kleists. Göttingen 2011.)

REZENSIONEN UND HANDBUCHARTIKEL IM ERSCHEINEN

»Homo lupo lupus«. Die Wölfe der frühen Neuzeit. In: KulturPoetik 2/2020. (Alexander Kling: Unter Wölfen. Geschichten der Zivilisation und der Souveränität vom 30-jährigen Krieg bis zur Französischen Revolution. Freiburg i.Br. / Wien / Berlin 2019).

Literarische Anthropologie. In: Jan Gerstner / Jakob C. Heller / Christian Schmitt (Hg.): Handbuch Idylle. Traditionen – Verfahren – Theorien. Stuttgart 2021.

KLEINERE ARBEITEN

Für ein kommentiertes Wörterbuch. Gedichte von Sergio Raimondi. In: https://www.matices-magazin.de/archiv/100-traditionen/buchrezensionen-100/.

Rückschau Poetica 6. In: http://stellwerk-magazin.de/magazin/artikel/2020-02-23-ruckschau-poetica-6.

Poetica 6: Jan Wagner. In: http://stellwerk-magazin.de/magazin/artikel/2020-01-10-jan-wagner.

Poetica 5. In: http://stellwerk-magazin.de/magazin/artikel/2019-02-06-poetica-5.

Poetica 5: Christian Kracht. In: http://stellwerk-magazin.de/magazin/artikel/2019-01-16-christian-kracht.

Bibliotheksphantasmen. Alberto Manguels elegische Lesewelt. In: https://literaturkritik.de/manguel-die-verborgene-bibliothek-bibliotheksphantasmen-alberto-manguels-elegische-lesewelt,24803.html (Rezension von Alberto Manguel: Die verborgene Bibliothek. Eine Elegie und zehn Abschweifungen. Mit einer Rede von Walter Benjamin. Übersetzt aus dem Englischen von Achim Stanislawski. Frankfurt a. M. 2018).

Poetica III. Die Seele und ihre Sprachen. In: http://stellwerk-magazin.de/magazin/artikel/2017-02-06-die-seele-und-ihre-sprachen.

Poetica²: Ein Resümee. Aus der „schwarzen Provinz“ in die Welt. In: http://stellwerk-magazin.de/magazin/artikel/2016-02-13-aus-der-schwarzen-provinz-in-die-welt.

 


VORTRÄGE (AUSWAHL)

06/2020 „Leben heißt beobachten“ – literarische Ethologie in Marcel Beyers „Kaltenburg“. Bei: Ethology. Claims and Limits of a Lost Discipline, Lecture Series (Podcast), Köln.

05/2019 Erlesener Wahnsinn. Lektüre und Biografie in Jean Pauls „Titan“ (1800-1803). Bei: Morphomata Lectures Cologne.

10/2018 Erzählte Institutionenreform im frühen Aufklärungsroman. Johann Michael von Loens „Der redliche Mann am Hofe“. Bei: InstitutionenGeschichten, Zürich.

07/2017 „for fear that your birds would become your slaves, you have become theirs“ – Obedient Agency and the Animal in Rousseau. Bei: Obedience and Agency in Eighteenth- and Nineteenth-Century European Literature. ACLA Seminar, Utrecht.

06/2017 „Chapter 73. Stubb and Flask Kill a Right Whale and Then Have a Talk Over Him.“ Aberglaube, Seemannsgarn, Geschichtsphilosophie. Bei: „Moby-Dick“. Ein historisch-spekulativer Kommentar. 11. Ausfahrt, Köln.

10/2016 Shakespeares und Cervantes’ Poetik in Wielands „Geschichte des Agathon“. Bei: 6. Bonner Humboldt-Preisträger-Forum „Weltliteraturen – Meisterwerke: Shakespeare und Cervantes 2016“, Bonn.