Leibhafte Kunst

Statuen und kulturelle Identität
07.–08.03.2013

Die Veranstaltung ist bei persönlicher Anmeldung öffentlich und kostenfrei – alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

Mit großzügiger Unterstützung von PARAGONE Freundeskreis der Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden e.V.

Ort: Albertinum, Eingang: Georg-Treu-Platz und Brühlsche Terrasse, 01067 Dresden
Konzept: Christiane Vorster, Dietrich Boschung, Kordelia Knoll
Kontakt: Dietrich Boschung (dietrich.boschung[at]uni-koeln.de)

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Seit der Antike haben Statuen die Kulturen Europas entscheidend geprägt. Sie sind wegen ihrer Anschaulichkeit und wegen ihrer dauernden und körperhaften Präsenz besonders wirkmächtige Konkretisierungen von religiösen Vorstellungen, von politischen Konstellationen und von Wissensordnungen. Die Gattung Skulptur dient in besonderer Weise der Vergegenwärtigung von Vergangen-heit, die sie gleichzeitig deutet und systematisiert.
Die Tagung wird auch außereuropäische Skulpturen besprechen und ihre jeweiligen Zwecke und Darstellungsweisen erörtern. Dabei wird deutlich werden, dass die Entwicklung der antiken Skulptur, die aus einer europäischen Perspektive konsequent und selbstverständlich erscheint, nur eine unter verschiedenen möglichen Optionen darstellte. Gerade vor diesem Hintergrund erscheint die europäische Plastik als Ausdruck eines spezifischen Weltverständnisses und des daraus resultierenden Menschenbildes.
Die Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden verfügt als einziges Museum in Deutschland über repräsentative und qualitativ herausragende Bestände von der Antike bis heute. Sie bietet den idealen Ort für die geplante Tagung und soll inhaltlich in das Kolloquium eingebunden werden.