Kunst und Archäologie

Reflexionen zur Wechselwirkung von Wissenschaft und zeitgenössischer Kunst
13.–14.03.2014

Ort Abendvortrag: Fachbereich Altertumswissenschaften, Klassische und Frühägäische Archäologie, Abgusssammlung, Alte Residenz, Residenzplatz 1, 5010 Salzburg
Ort Vorträge: Salzburg Museum, Neue Residenz, Gottfried-Salzmann-Saal, Mozartplatz 1, 5010 Salzburg

Konzept: Dietrich Boschung, Katja Sporn

Kontakt: Eva Kellner (archaeologie[at]sbg.ac.at), Larissa Förster (larissa.foerster(at)uni-koeln.de)

In Kooperation mit der Paris-Lodron Universität Salzburg und dem Salzburg Museum

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Die Kunst der Gegenwart beschäftigt sich in vielfältiger Weise mit archäologischen Gegenständen, Methoden und Ergebnissen. Dabei fasziniert der Anspruch, aus Fragmenten und Erdspuren durch genaue Beobachtung, Analogien und Deutungen längst untergegangene Kulturen zu rekonstruieren, damit auch vergessene "Straten" des Bewusstseins und verschwundene Lebensweisen zu evozieren.

Spätestens seit Michel Foucaults "Archéologie du Savoir" (1969) ist Archäologie zu einem wirkmächtigen Paradigma der Kulturwissenschaft wie der Kunst geworden. Die Ausstellung "Archäologie?! – Spurensuche in der Gegenwart" im Salzburg Museum zeigt künstlerische Arbeiten, die sich in spezifischer Weise auf die Antike beziehen. Dabei ergeben sich oft unerwartete Kombinationen, andere Sehweisen und Fortentwicklungen, aber auch eine von der Selbstwahrnehmung der Archäologie abweichende Einschätzung des Faches.

Das Symposion wird diese Arbeiten aus archäologischer Sicht kommentieren und dabei fragen, was es für die Archäologie als Wissenschaft bedeutet, wenn zeitgenössische Künstler ihre Gegenstände, Methoden und Ordnungssysteme aufnehmen und weiterentwickeln.