Das Bild der Jahreszeiten im Wandel der Kulturen und Zeiten


Thierry Greub (Hrsg.)

Wilhelm Fink Verlag (Paderborn), 1. Aufl. 2013, ca. 240 Seiten, Franz. Broschur

Warum gibt es vier Jahreszeiten? Gibt oder gab es Kulturen, bei denen nicht vier Jahreszeiten das Jahr ausmachen? Was bedeutet das wiederum für unsere fest verankerte Vorstellung von vier Jahreszeiten? Welche Zeitvorstellung steht hinter der Idee der Jahreszeiten? Und: was bedeutet eine solche Einteilung noch in Zeiten, in denen die Grenzen zwischen den Jahreszeiten zunehmend verschwimmen?

So gab es etwa im Alten Ägypten nur drei Jahreszeiten, genannt "Überschwemmung", "Herauskommen (der Saat)" sowie "Hitze". Sie waren eng an die jährliche Nilüberschwemmung gebunden. Dass dieser natürliche Lauf der Jahreszeiten immer auch mit kosmologischen, politisch-rituellen und gesellschaftlichen Funktionen verbunden wurde, ist das Thema der oft verblüffenden Beiträge dieses Buchs.