PD Dr. Martina Leeker

Theater- und Medienwissenschaften, Berlin
Aufenthalt: 01.10.2011-30.09.2012

Vita

Martina Leeker studierte Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Berlin und Paris und absolvierte eine Theaterausbildung in Paris bei Etienne Decroux und Jacques Lecoq. Von 2002 bis 2010 hatte sie die Juniorprofessur Theater und Medien an der Universität Bayreuth inne. Die Veranschaulichung von kulturwissenschaftlichen Analysen im "Theorietheater" ist Teil des Profils.

 

Forschungsschwerpunkte

Theater/Tanz/Performance und Medien, Medienkunst, Intermedialität, Faszinationsgeschichte von Medien, Wissens- und Theatralitätsgeschichte des Computers, Diskurse der Medientheorie.

 

Publikationen (Auswahl)

  • Mime, Mimesis und Technologie (Dissertation), Fink Verlag, München 1995.
  • Entfesselte technische Objekte. Mensch – Kunst – Technik 2010, zusammen mit Alexander Firyn.
  • Theater, Performances und technische Interaktion. Subjekte der Fremdheit. Im Spannungsgefüge von Datenkörper und Physis. In: Hg. Schneider, Gendolla, Spangenberg, Schmitz, Formen interaktiver Medienkunst, Frankfurt a. M., 2001.
  • Die Bühne als Display. Prekäre Trennschärfen zwischen kontinuierlichem Messen und diskretem Zählen. In: Hg. Tristan Thielmann, Jens Schröter. Display II. Digital, Navigationen. Zeitschrift für Medien- und Kulturwissenschaft, Jg. 7 Heft 2, Marburg, 2007.
  • Camouflagen des Computers. McLuhan und die Neo-Avantgarden der 1960er Jahre. In: Hg. Kerckhove, Leeker, Schmidt. McLuhan neu lesen. Medien und Kultur im 21.Jahrhundert, Bielefeld 2008.
  • Weibliche Medien um 1900. Über okkulte Herkünfte der Medienwissenschaft. In: Hg. Hedwig Wagner. GenderMedia Studies. Zum Denken einer neuen Disziplin,Weimar 2008.
  • Störungen und Erkenntnistrübungen in Maschinentheatern. Kulturelle Leistungen bildgebender Oberflächen (quadro) im 17. Jahrhundert und seit den 1960er Jahren. In: Hg. Helmar Schramm et al., Theatrum machinorum. Auf den Spuren der Historischen Avantgarde, Berlin 2008.
  • Interaction Computer Dance. Resonances. In: Hg. Uwe Seifert, Jin Hyun Kim. Paradoxes of Interactivity. Perspectives for Media Theory, Human-Computer Interaction, and Artistic Investigations. Bielefeld 2008.
  • Pragmatism versus Artificial Art: Computer Stories. In: Hg. Michael Steppat et al., Americanisms. Discourses of Exception, Exclusion, Exchange, Heidelberg 2009.
  • Meme, Virals, Vlogs und Mimikry. Zum Scheitern von Theatralität und Performativität im Web 2.0 (mit Alfred Wassermann). In: Hg. Frank Bonczek. Theatralität online! – Positionen für eine theatrale Online-Interaktionspädagogik, „Lingener Reihe für Theaterpädagogik“, 2010.
  • Automatismen im Tanz. Vom Agenten-Züchten. In: Hg. Hannlore Bublitz, Irina Kaldrack, Thomas Röhle, Hartmut Winkler. Unsichtbare Hände. Automatismen in Medien-, Technik- und Diskursgeschichte, Paderborn 2011.
  • Intermediale Performances. Vom Umgang mit Medienkonvergenz 1966/2001. In: Hg. Nadja Elia Borer, Samuel Sieber, Georg Christoph Tholen. Blickregime und Dispositive audiovisueller Medien, Bielefeld 2011.