Prof. Dr. László Földényi

Kultur- und Kunstwissenschaften, Budapest
Aufenthalt: 01.10.2014-31.03.2015

Vita

László Földényi ist Professor für Komparatistik an der Eötvös Universität, Budapest und Leiter des Lehrstuhls für Kunsttheorie an der Akademie für Schauspielkunst. László Földényi schreibt Essays zur Kultur- und Kunstgeschichte, seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Herausgeber der gesammelten Werke Heinrich von Kleists in ungarischer Sprache. 1988/1989 war László Földényi Gast des DAAD Künstlerprogramms in Berlin, im akademischen Jahr 2001/2002 arbeitete er als Fellow-in-Residence am Netherlands Institute of Advanced Study (NIAS) (Wassenaar) in den Niederlanden. Im Frühjahr 2005 war er Visiting Fellow im IFK, Wien.
2002 erhielt László Földényi den Blauen-Salon-Preis des Literaturhauses Frankfurt, 2005 den Friedrich-Gundolf-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit 2009 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der Literatur und Kunst im Zeitalter der Romantik, sowie der visuellen Kultur des 20. Jahrhunderts.

 

Publikationen (Auswahl)

  • Melancholie ( Matthes & Seitz, München, 1988).
  • C. D. Friedrich: Die Nachtseite der Malerei (Matthes & Seitz, München, 1993).
  • Abgrund der Seele: Goyas Saturn (Matthes & Seitz, München, 1994).
  • Ein Foto aus Berlin (Matthes & Seitz, München, 1996).
  • Heinrich von Kleist: Im Netz der Wörter (Matthes & Seitz, München, 1999).
  • Das Schweißtuch der Veronika. Museumsspaziergänge (Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2001).
  • Newtons Traum. William Blake’s Newton (Matthes & Seitz Berlin, 2005).
  • Dostojewski liest Hegel in Sibirien und bricht in Tränen aus (Matthes & Seitz Berlin, 2008).
  • Schicksallosigkeit. Ein Imre-Kertész-Wörterbuch (Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 2009).
  • Starke Augenblicke. Physiognomie der Mystik (Matthes & Seitz Berlin, 2013).