Wei Hu

Germanistik, Beijing
Aufenthalt: 01.10.2013 - 28.02.2014

Vita

Frau Prof. Dr. Hu Wei ist Associate Professor für Germanistik an der Peking-Universität Beijing (China). Sie studierte von 1995-2004 Germanistik, Sinologie und Kunstgeschichte an der Peking Universität und Ludwig-Maximilians-Universität München. Bis 2006 schrieb sie unter Betreuung von Prof. Dr. Wolfgang Frühwald an ihrer literaturwissenschaftlichen Dissertation über Deutsche Autobiographien aus der Exilzeit (1933-1945) und war gleichzeitig Stipendiatin der Daimler-Benz-Stiftung. Seit 2006 ist Hu Wei Dozentin und seit 2010 Associate Professor für Neuere Deutsche Literatur im Institut für Germanistik an der Peking-Universität. Sie ist zugleich Mitherausgeberin der chinesischen germanistischen Fachzeitschrift Deutsche Literatur und Literaturkritik und Übersetzerin von Thomas Mann, Walter Benjamin, Stefan Zweig usw.

 

Forschungsschwerpunkte

Deutsche Ideen- und Literaturgeschichte um 1800, Deutsche lyrische Tradition nach der Aufklärung, Rezeption der deutschen Literatur in China, Deutschsprachige Autobiographie aus dem Exil

 

Publikationen (Auswahl)

Monographie

  • Auf der Suche nach der verlorenen Welt. Kulturelle und poetische Konstruktionen autobiographischer Texte im Exil - am Beispiel von Stefan Zweig, Heinrich Mann und Alfred Döblin. Frankfurt a. M. u.a.: Verlag Peter Lang, 2006. (= Diss. an der LMU München, 2006)

 

Aufsätze

  • Die Forschungs- und Rezeptionsgeschichte von Johann Wolfgang Goethes dramatischem Werk in der Volksrepublik China (1949-2009). In: Journal of Tongji University (Social Science Section) (Chinesisch, im Druck)
  • Johann Wolfgang Goethes Italienische Reise als Schrift der Ästhetik. In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur. Band.12. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2011.
  • Die chinesische Rezeption von Goethes Dichtung und Wahrheit in den 1920er und 1930er Jahren. In: Deutsch-Chinesische Annäherungen. Kultureller Austausch und gegenseitige Wahrnehmung in der Zwischenkriegszeit. Hrsg. von Almut Hille, Gregor Streim und Pan Lu. Köln, Weimar, Wien: Böhlau Verlag, 2011.
  • Politik, Sprache und Heimat – Herta Müllers Ansichten über die Literatur. In: Exploration and Free Views. Shanghai. Nr. 243. Jan. 2010. S. 70-74. (Chinesisch)
  • Bruder oder Teufel? Faschismus in der Sicht eines Künstlers. In: Deutsche Literatur und Literaturkritik. Beijing, Bd. 4. 2010. (Chinesisch)
  • Verse „über den blühenden Apfelbaum“. Die Naturlyrik bei Bertolt Brecht. In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur. Band.10. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2009.
  • Eine interdisziplinäre und transnationale Tendenz in der Autobiographie-Forschung. Am Beispiel der Forschungsentwicklung zu Johann Wolfgang Goethes Dichtung und Wahrheit. In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur. Band.9. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2008.
  • Jean Pauls Briefe an „genialische Weiber“ (1796-1800). In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur. Band 6. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2005.
  • Der ewige Ahasver. Das Judentum in Ernst Tollers Autobiographie Eine Jugend in Deutschland. In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsches Jahrbuch für Sprache, Literatur und Kultur. Band 2. Beijing: Verlag der Volksliteratur, 2001.