Prof. Dr. Friedrich Vollhardt

Germanistik, München
Aufenthalt: 01.10.2013-31.03.2014

Vita

Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Theologie in München und Freiburg. Promotion 1984, Förderpreis der Universität München; Habilitation 1992. 1993 Bewilligung eines Heisenberg-Stipendiums durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (nicht angetreten). 1995 Ruf auf eine C 4-Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2003 Ruf an die Universität Regensburg (abgelehnt). 2004 Ernennung zum Ordinarius an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Schwerpunkt „Literatur der Frühen Neuzeit“. Von 2006 bis 2011 Vorstand des Sonderforschungsbereichs (SFB) 537 „Pluralisierung und Autorität in der Frühen Neuzeit“ der LMU München. Von 2009 bis 2012 Sprecher des Internationalen Doktorandenkollegs „Textualität in der Vormoderne“ (Elitenetzwerk Bayern) an der LMU München. Seit 2009 Herausgeber des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Langfristprojekts „Frühe Neuzeit in Deutschland 1520 – 1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon“. Vom 01.10. 2012 bis 30.09.2013 Senior Researcher in Residence am Center for Advanced Studies der LMU. Ab 01.10.2013 Leiter des Teilprojekts 7: „Natur als Argument in juridischen Diskursen und literarischen Imaginationen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit“ im Rahmen der DFG-Forschergruppe 1986 Natur in politischen Ordnungsentwürfen: Antike - Mittelalter - Frühe Neuzeit.

 

Forschungsschwerpunkte

Literatur der Frühen Neuzeit, Literatur- und Wissenschaftsgeschichte, Klassische Moderne, Literaturtheorie und Ästhetik

 

Publikationen (Auswahl)

Herausgeber

  • Zus. mit Achim Aurnhammer, Wilhelm Kühlmann, Jan-Dirk Müller und Martin Mulsow: Frühe Neuzeit. Studien und Dokumente zur deutschen Literatur und Kultur im europäischen Kontext. Berlin, New York: Walter de Gruyter / Edition Niemeyer.
  • Zus. mit Wilhelm Kühlmann, Jan-Dirk Müller, Michael Schilling und Anselm Steiger: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520–1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon(VL 16). Redaktion: Klaus Kipf. Berlin,New York: Walter de Gruyter.
  • Zus. mit Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Andreas Kablitz, Gerhard Regn und Wilhelm Schmidt-Biggemann: Scientia Poetica. Jahrbuch für Geschichte der Literatur und der Wissenschaften. Berlin, Boston:Walter de Gruyter.
  • Zus. mit Wolfgang Harms und Peter Strohschneider: Arbitrium. Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Literaturwissenschaft. Tübingen: Niemeyer.
  • Zus. mit Lothar Kreimendahl und Martin Mulsow: Aufklärung. Interdisziplinäres Jahrbuch zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte. Hamburg: Felix Meiner.
  • Hölderlin in der Moderne. Berlin: Erich Schmidt 2013.

 

Aufsätze

  • Gefährliches Wissen und die Grenzen der Toleranz. Antitrinitarismus in der Gelehrtenkultur des 17. Jahrhunderts. In: Konfessionelle Ambiguität. Uneindeutigkeit und Verstellung als religiöse Praxis in der Frühen Neuzeit. Hg. von Andreas Pietsch und Barbara Stollberg-Rilinger. Gütersloh 2013 (= Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte 214), S. 222–238.
  • Lessings Toleranzparabel. In: Tolerant mit Lessing.Ein Lesebuch zur Ringparabel. Hg. von Christoph Bultmann und Birka Siwczyk.Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2013, S.29–38.
  • Aufklärerische Religionskritik und historische Reflexion im Werk G. E. Lessings. In: The Fate of Reason. Contemporary Understanding of Enlightenment. Hg. von Hans Feger. Würzburg: Königshausen & Neumann 2013, S. 85–93.
  • Hugo Ball, Nietzsche und die Epoche der Reformation. In: Hugo-Ball-Almanach NF 4 (2013), S. 109–122.
  • Anton von Klein, Gotthold Ephraim Lessing und Friedrich Schiller. Hoftheater und Drama am Ende des 18. Jahrhunderts. In: Die Wittelsbacher und die Kurpfalz in der Neuzeit. Zwischen Reformation und Revolution. Hg. von Wilhelm Kreutz, Wilhelm Kühlmann und Hermann Wiegand. Regensburg: Schnell + Steiner 2013, S. 669–682.
  • Laokoon, Aias, Philoktet. Lessings Sophokles-Studien und seine Kritik an Winckelmann. In: Unordentliche Collectanea. Gotthold Ephraim Lessings Laokoon zwischen antiquarischer Gelehrsamkeit und ästhetischer Theoriebildung. Hg. von Jörg Robert und Friedrich Vollhardt. Berlin, Boston: Walter de Gruyter 2013 (= Frühe Neuzeit Bd.) [i.D.]