Prof. Dr. Claudia Bickmann

Philosophie, Köln
Aufenthalt: 01.10.2012 - 31.03.2013

Vita

Seit 2002 Professur für Philosophie an der Universität zu Köln. Studium, Promotion und Habilitation an den Universitäten Marburg, Hamburg, Bremen und München. Gastprofessuren: in Ägypten (Cairo, Alexandria, El-Menya), in Indien (New Delhi), Tschechien (Prag).

Leitung der Internationalen Kongresse: „Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik“ und „Religion und Philosophie im Widerstreit?“ an der Universität zu Köln.

Claudia Bickmann war 2003–2004 Geschäftsführende Direktorin des Philosophischen Seminars der Universität zu Köln; ab 2004: Präsidentin der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP); 2005-2012: seit 2006 Vorstandsmitglied des Zentrums für Moderneforschung an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln; 2006-2011 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil); seit 2009 Vorstandsmitglied der International Confucius Association (ICA), Beijing; Wissenschaftlicher Beirat der Reihe: „Welten der Philosophie“ (Alber Verlag); Herausgeberin (zus. m. Markus Wirtz) der Reihe: „Weltphilosophien im Gespräch“ (Verl.T.Bautz); Beiratsmitglied im wissenschaftlichen Beirat des Forschungsinstituts Missio in Aachen; Mitglied einer Kommission der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

 

Forschungsschwerpunkte

Antike Philosophie, Kant und der Deutscher Idealismus, Religionsphilosophie, Metaphysik, Erkenntnis- und Bewusstseinstheorie, Ontologie, Interkulturelle Philosophie

 

Publikationen (Auswahl)

  • Der Gattungsbegriff im Spannungsfeld zwischen historischer Betrachtung und Systementwurf. Frankfurt, Bern, New York, Nancy 1984. (400 S.).
  • Differenz oder das Denken des Denken Topologie der Einheitsorte im Verhältnis von Denken und Sein im Horizont der Transzendentalphilosophie Kant Felix Meiner, Hamburg 1996. (600 S.).
  • Tradition und Traditionsbruch zwischen Skepsis und Dogmatik, (hg. zus. m. M. Witz u.a.), Amsterdam, New York 2006. (560 S.).
  • Religion und Philosophie im Widerstreit? (zus.m.M.Witz (hg.)), Nordh. 2008 Amsterdam, New York 2008. (880 S.).
  • Rationalität und Spiritualität, (Weltphilosophien, Bd. 1). (zus.m.M.Wirtz (hg.)), Nordh. 2009.
  • Selbstverhältnis im Weltbezug, Teil I und II, (Weltphilosophien, Bd. 4). (hg. zus. m. M. Wirtz), Nordh. 2010 und 2011.
  • Absolutheit und Kontingenz, Beiträge zum Universalismus/Relativismus-Problem, Nordh. 2012 (Weltphilosophien Bd. 7).
  • Sinnhorizonte. Weltphilosophien zur Bildbarkeit des Menschen (hg. zus. m.M. Wirtz) (Weltphilosophien Bd. 9 ) Nordh. 2012.
  • Immanuel Kants Weltphilosophie, Nordh. 2006.
  • The Idea of a Highest Divine Principle — Founding Reason and Spirituality. A Necessary Concept of a Comparative Philosophy?, Harvard, Religions 3 (2012), no. 4: 1025-1040.
  • Philosophische Wege an den Grenzen des Wissen Drei Entwicklungslinien in der abendländischen Philosophie: Platon, Hegel, Derrida. In: Polylog, 4/2003, (dt. und spanisch).
  • Kants Sinnliches Scheinen der Idee. Die Einheit von Ethik und Ästhetik in Kants Ethiko-theologie. In: Das Geistige und das Sinnliche in der Kunst, hg. v. Dieter Wandschneider, Würzburg 2005, 13-29.
  • Schellings Identitätsform im Lichte der Dialektik Platons. In: Das antike Denken in der Philosophie Schellings, Schellingiana Bd. 11, hg. v. Rainer Adolphi, Stuttgart - Bad Cannstatt 2004, 147-196.
  • Die Herausforderung der Bilder. Transzendentalphilosophische Annäherung an die Grenze zwischen Wort und Bild. In: Grenzen und Grenzüberschreitungen, hg. v. W. Hogrebe, Bonn 2002, 73-85.
  • Spekulation und Erfahrung. Hegels Überwindung der Metaphysik durch logische Analyse der Seinsfrage. In: Erfahrung und Urteilskraft, hrsg. v. R. Enskat, Würzburg 2001, 83-111.
  • Das Wiedererwachen des Transzendenzbewußtseins als interkulturelle Herausforderung. Entwicklungslinien der christlich-abendländischen und der arabisch-islamischen Philosophie. In: Unterwegs zur interkulturellen Philosophie, hg. v. R.Fornet-Betancourt, Frankfurt/M. 1998.
  • Evidenz und Vergewisserung. Zum Verhältnis von noetischem und dianoetischem Denken bei Platon. In: Phil. Jahrbuch, 103. Jg., 1996/1, 29-48.
  • Auf dem Wege zu einer Metaphysik der Freiheit: Kants Idee der Vollendung der Kopernikanischen Wende im Experiment der Vernunft mit sich selbst. In: Kant-Studien, 3/95, 321-330.